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Großstückenweg 10 01445 Radebeul-Naundorf
Öffnungszeiten Von März bis November Mo-Fr von 8.00 Uhr - 17.00 Uhr | Samstag von 10.00 Uhr - 15.00 Uhr oder nach telefonischer Absprache Von Dezember bis Februar nach Absprache
Tel: 0351 - 838 690 8 Fax: 0351 - 838 705 3 E-Mail: info@baumschule-sachs.de
Allgemeines Kletterpflanzen - auch mit wenig Platz kann eine grüne Oase entstehen. Gerade in der heutigen Zeit, wo die Privatgrundstücke immer kleiner werden und man dem Nachbarn teilweise direkt neben der eigenen Terrasse sitzen hat, sind Kletterpflanzen mehr und mehr im Kommen. Es ist eine gute Möglichkeit die eigene Privatsphäre durch einen lebendigen Sichtschutz wieder herzustellen oder zu erhöhen. Kletterpflanzen werden in vier Gruppen unterteilt, die sich auf unterschiedliche Art und Weise kletternd entfalten. Nach einer Neuanpflanzung sollte man allerdings allen Kletterpflanzen durch Befestigung (Anbinden) am Gerüst etwas Halt geben. Wenn Sie sich für Kletterpflanzen interessieren, aus Dresden und Umgebung kommen und gesteigerten Wert auf eine persönliche Beratung legen, dann rufen Sie uns an und vereinbaren einen Termin. Auch Kunden aus Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Bayern oder dem restlichen Deutschland beraten wir gern zum Thema Kletterpflanzen. Die ‚Ranker‘ Die ‚Ranker‘ halten sich mit korkenzieherähnlichen Spross- bzw. Blatteilen an ihren Kletterhilfen fest. Diese sollten gitterförmig sein und der Durchmesser der einzelnen Streben sollte 1cm möglichst nicht übersteigen. Bei Gittern mit dickeren Streben kann es sein, dass man die Pflanze durch anbinden unterstützen muss. Ich selbst habe mir ein Holzgerüst gebaut wo die einzelnen Latten 3x2cm waren weil ich die ‚Ranker‘ mit Kletterrosen kombinieren wollte und es deshalb sehr stabil werden musste. Es hat auch funktioniert da die Rosen eine zusätzliche Rankhilfe bieten. Ansonsten gibt es auch fertige Baustahlgitter zu kaufen oder es kann ein Gerüst mit Hilfe dickeren Drahtes gebaut werden. Zu den ‚Sprossrankern‘ zählen die Weinreben (Vitis) und zu den ‚Blattstielrankern‘ zählen die Waldreben (Clematis). Die ‚Schlinger‘ Die sogenannten ‚Schlinger‘ winden sich mit ihrem gesamten Pflanzenspross um die angebotene Rankhilfe. Sie nutzen meistens nur senkrechte Streben. Wenn die Pflanze von oben betrachtet wird, kann erkannt werden, wie rum sie schlingt. Es wird in ‚Linkswinder‘ (Chinesischer Blauregen - Wisteria sinensis Arten, Baumschlinge -Periploca gracea,Pfeiffenwinde - Aristolochia macrophylla und Mondsame -Menispermum canadense) und ‚Rechtswinder‘ (Wisteria floribunda Arten, Geißblatt-Lonicera) unterschieden. Schlingknöterich (Fallopia baldschuanica / Polygonum aubertii) windet teilweise in beide Richtungen an einer Pflanze. Die ‚Spreizklimmer‘ Diese Pflanzen stützen sich in der freien Natur an bereits stehenden anderen Pflanzen ab. Sie haben entweder Stacheln, Dornen oder abstehende Seitenzweige. Hier wird ein stabiles Gerüst benötigt, an welches die Pflanzen angebunden werden müssen. Die Querstreben sollten ca. 40cm auseinander sein. So kann die Pflanze zwischen den einzelnen Streben ein bisschen durchgezogen werden. Zu dieser Gruppe zählen die Kletterrosen und auch der Winterjasmin (Jasminum nudiflorum). Die ‚Selbstklimmer‘ Wenn eine Hausfassade, Mauern oder massive Holzzäune begrünt werden sollen, sind die sogenannten ‚Selbstklimmer‘ genau die richtige Wahl. In dieser Gruppe unterscheidet man nochmal: Zum Einen gibt es Pflanzen, die sich durch ‚Haftscheiben‘ festhalten (Wilde Wein - Parthenocissus tricuspidata Arten) und zum Anderen gibt es Pflanzen die sich mit Hilfe von ‚Haftwurzeln‘ festhalten (Klettertrompete- Campsis, Efeu- Hedera und Kletterhortensie- Hydrangea petiolaris).
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